Aktion gegen Umspannwerk Erkrath

Erkrath, Dezember 2025

Bekennerschreiben Nr. 7

Liebe Leserin, Lieber Leser,

wir sind uns wahrscheinlich nie begegnet, trotzdem wissen wir ein paar Dinge über dich. Wir wissen, dass du bereits mit der Muttermilch Dioxine und PCB aufgenommen hast; dass du von klein auf einem Vielfachen der natürlichen radioaktiven und elektromagnetischen Strahlung ausgesetzt warst. Und wir wissen, dass sich in deinem Blut, deinen Nieren, deiner Leber und sogar deinem Gehirn schon mehrere Gramm Mikroplastik angesammelt haben.

Was wir nicht wissen ist: Wann wirst du diese täglichen Angriffe als solche erkennen? Wann wirst du es persönlich nehmen? Wie viel bist du bereit einzustecken? Und wofür? Wann wirst du dich wehren? Wirst du dich überhaupt wehren?

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Gaskraftwerk sabotiert – Blackout

Berlin 3. Januar 2026

NEUJAHRSGRÜßE 2026. NUR MUT!

Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten.
Wir können das Ende der imperialen Lebensweise einleiten.
Wir können den Raubbau an der Erde stoppen.

In der Gier nach Energie wird die Erde ausgelaugt, ausgesaugt, verbrannt, geschunden, niedergebrannt, vergewaltigt, zerstört. Ganze Regionen werden unter der Hitze unbewohnbar gemacht. Sie verbrennen einfach. Oder Lebensräume verschwinden unter den Fluten bei Überschwemmungen oder aufgrund des steigenden Meeresspiegels.

Fossile Kraftwerke abschalten ist Handarbeit. Nur Mut.
Wir wissen, wir müssen diese Zerstörung unterbrechen. Wir wissen, wir sind nicht alleine. Gebt die Hoffnung auf eine Welt nicht auf, in der das Leben Platz hat und nicht die Gier nach Geld, Macht und Zerstörung.
Wir haben heute Nacht das Gaskraftwerk in Berlin-Lichterfelde erfolgreich sabotiert. Es kam zu Stromausfällen in den wohlhabenderen Stadtteilen Wannsee, Zehlendorf und Nikolassee. Stromausfälle waren nicht Ziel der Aktion, sondern die fossile Energiewirtschaft. Bei den weniger wohlhabenden Menschen in dem Südwesten Berlins entschuldigen wir uns. Bei den vielen Besitzern von Villen in diesen Stadtteilen hält sich unser Mitleid in Grenzen. Wir erklären in unserem Beitrag unten warum.
Unsere gemeinwohlorientierte Aktion ist gesellschaftlich sinnvoll. Auch dazu haben wir uns in unserem Schreiben zu der Aktion ausführlicher Stellung bezogen.

Der Angriff auf das Gaskraftwerk ist ein Akt der Notwehr und der internationalen Solidarität mit allen, die die Erde und das Leben schützen. Die Infrastrukturen die dem „technologischen Angriff“ dienen und der Zerstörung der Erde Vorschub leisten, können sabotiert werden. Fossile Energiegewinnung kann gestoppt werden. Die Smartcity-Metropolen, wie Berlin eine werden soll, können verhindert werden. Mit Stromnetz Berlin hat es einen Baustein dieser katastrophalen Vision von einer smarten City getroffen.
Für uns ist es selbstverständlich, dass wir zu jedem Zeitpunkt die Gefährdung von Menschenleben ausgeschlossen haben.

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Sabotage gegen Produktionsanlage für Kunststoffgranulat

Balan (Ain, Frankreich) 5. Oktober 2025

Bekennung zur Sabotage des Chemiewerks
von Balan im Departement Ain

In der Nacht vom 5. Oktober haben wir Sabotageakte verübt, um die giftige Produktion des Chemiewerks von Balan im Departement Ain zu stoppen, indem wir dessen Stromversorgung unterbrochen haben.

Inspiriert von Aktionen zur Unterbrechung der Energieversorgung von Industrieanlagen in ganz Frankreich und anderswo haben wir die Hochspannungskabel in Brand gesetzt, die von der Umspannstation La Boisse zur Chemiewerk führen. Im Inneren des Umspannwerks kommen die Kabel aus dem Boden (isoliert in Ummantelungen) und werden auf die Masten geführt. Dort ist es möglich, sie ohne großes Risiko in Brand zu setzen, wodurch ein Kurzschluss verursacht und der Strom abgeschaltet wird.

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Messmasts von Windkraftanlageprojekt sabotiert

Paulinet (Tarn, Frankreich)  14. November 2025

Auf den Anhöhen des Weilers L’Oulas in Paulinet bietet sich den Einwohnern noch immer ein beeindruckender Anblick: Ein 103 Meter hoher Windmessmast aus Stahl liegt wie ein vom Blitz getroffener Riese auf dem Boden. Die Anlage, die das Potenzial eines zukünftigen industriellen Windparks bewerten sollte, stürzte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag letzter Woche gegen 22:30 Uhr ein.
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Zwei Nächte mit Sabotageakten gegen die Baustelle der Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke

Saint-Jory (Haute-Garonne, Frankreich) 11./12. November 2025

Auf der Baustelle der Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke zünden Gegner eine Maschine an / La Dépêche, 12. November 2025

Silhouetten, die wortlos voranschreiten, dann das Leuchten der Flammen in der Dunkelheit der Baustelle. In Saint-Jory, nördlich von Toulouse, schlich sich in der Nacht von Freitag auf Samstag eine vermummte Gruppe auf die Trasse der zukünftigen Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke. Innerhalb weniger Minuten nahmen die Eindringlinge eine Baumaschine ins Visier. Nach unseren Informationen handelt es sich um eine Bohrmaschine, die für Vorbereitungsarbeiten eingesetzt wird. Am frühen Morgen blieb von dieser Maschine, deren Wert auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt wird, nur ein verkohlter Rahmen übrig.

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Feuer und Flamme den Datenzentren! Trafostation auf Baustelle in Brand gesetzt

Berlin 3. November 2025

Es ist die schöne neue Welt, in der wir heute Leben
Wo digitale Herrschaft wächst und sie von Fortschritt reden

Erschreckend ist, wie schnell es ging, der Mensch und die Maschinen
Wenn er heut vor Problemen steht, traut er nicht seinen Sinnen.

Ob Google oder Amazon – Microsoft, ChatGPT
Die Antwort auf so viele Fragen, sucht er nunmehr in der KI

Spielerisch, erwartungsvoll, die Freude ist ganz ungeniert
Wenn die neue Intelligenz, paar Katzenbilder generiert

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TGV und benachbarten Steinbruch sabotiert

Alixon/St Marcel-lès-Valence (Drôme, Frankreich) 27. Oktober 2025

In der Nacht von Sonntag auf Montag, den 27. Oktober, verwüsteten zwei Brände sensible Infrastrukturen unweit des TGV-Bahnhofs von Valence (Drôme).

Der erste Sabotageakt ereignete sich gegen 3:30 Uhr im Steinbruch Les Barris in der Nähe der Eisenbahnstrecke von Saint-Marcel-lès-Valence: Fünf Baumaschinen (ein 50-Tonnen-Bagger, ein 40-Tonnen-Lader und drei Kipplaster) gingen in Flammen auf, ebenso wie das Gebäude, in dem sich die Steinbruchzentrale befand. Das auf die Gewinnung von Zuschlagstoffen für die Betonherstellung spezialisierte Tiefbauunternehmen Cheval geht davon aus, dass „die unterschiedlichen und weit voneinander entfernten Brandherde darauf hindeuten, dass es sich nicht um einen Unfall handelt”, und schätzt den Schaden auf fünf bis sechs Millionen Euro. Darüber hinaus wird die Brandstiftung in der Zuschlagstofffabrik zu einer Unterbrechung dieser Tätigkeit für „mindestens sechs Monate” führen, beklagte der Präsident des Konzerns.

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Immer mehr Ladesäulen von Kabeldiebstahl und Sabotage betroffen

Bundesweit 13. Oktober 2025

Die Kabelstümpfe hängen zwar noch kläglich an der Ladesäule, ein Aufladen des E-Autos ist aber nicht mehr möglich. Mit mehr Ladesäulen wächst auch die Zahl der Kabeldiebstähle. Was die Betreiber dagegen tun.

Immer häufiger stehlen Kriminelle Kabel von Ladesäulen und sabotieren die Anlagen. Im Vergleich zu den Vorjahren berichten mehrere Betreiber von einem deutlichen Anstieg der Fälle. Mit dem Ausbau der Infrastruktur wächst demnach auch die Zahl der Kabeldiebstähle.

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Sabotage der Bahnstrecke Paris-Caen anlässlich der Nationalen KI-Konferenz

Calvados (Frankreich) 9. Oktober 2025

In der Nacht vom 8. auf den 9. Oktober 2025 haben wir den Schaltkasten einer Eisenbahnampel zwischen den Bahnhöfen Mézidon-Canon und Caen in Richtung Paris-Caen in Brand gesetzt.

Das Ziel unserer Aktion war es, den Zugverkehr zwischen Paris und Caen zu stören, um die ordnungsgemäße Durchführung der Nationalen Konferenz für Künstliche Intelligenz zu verhindern, die am Donnerstag, dem 9. Oktober, an der Universität Caen stattfand. Wir wollten Zugverspätungen und -ausfälle provozieren, um die Anreise der Teilnehmer zu diesem Tag der Pro-Technologie-Propaganda zu behindern und den Alltag der herrschenden Ordnung durcheinander zu bringen.

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Glasfaserkabel durchtrennt

Vancouver Island (Kanada) 7. Oktober 2025

Am Mittwoch, dem 3. September, gegen 4:00 Uhr morgens wurde ein Glasfaserkabel von Telus im Norden von Vancouver Island durchtrennt. Das Unternehmen berichtet, dass es sich um einen Sabotageakt handelte und dass Spezialisten mit Spezialausrüstung hinzugezogen werden mussten, um den Schaden zu beheben. Von der Unterbrechung waren vor allem die Städte Port McNeill und Port Hardy betroffen, wo Festnetztelefone, Mobilfunkdienste, Internet, Zahlungsabwicklung und Notrufdienste bis zum Nachmittag nicht funktionierten. Telus gab an, dass die Gesamtunterbrechungszeit 10 Stunden und 14 Minuten betrug.

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