Anschlag auf Steinkohle-Kraftwerk Berlin – Sabotage als Streik – Leben als Sabotage

12. Juni 2023 Berlin

Le enviamos saludos de apoyo, solidaridad y libertad. Wir schicken Euch Grüße der Unterstützung, der Solidarität und der Freiheit.
No estáis solos: ¡juntos liberaremos la Tierra! Ihr seid nicht alleine – gemeinsam werden wir die Erde befreien!

Gebt die Erde zurück! ¡Devuelvan la tierra!

Unsere Aktion ist ein kraftvoller Gruß zur Unterstützung der indigenen Kämpfe in Kolumbien gegen den Steinkohleabbau und eine Sabotage der deutschen Klima- und Industriepolitik. Für die Räumung von Lützerath ist die Aktion eine nachgereichte Quittung. Und eine Solidaritätsbekundung mit der „Letzten Generation“.
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Sabotage an Strommast in Tagebau

Tagebau Garzweiler, März 2023

Zuschlag: Ein Update von GAFFA

Seit wir uns zum ersten mal gemeldet haben, ist einiges passiert: Lützerath wurde, trotz jahrelanger kämpfe und 35.000 vor ort protestierender menschen, zerstört, ebenso der Eichi und Heibo. Trotz aller proteste, welche die rodungssaision begleiteten, sind staat und kapitalist*innen kein stück von ihren plänen abgerückt. Wo unrecht sich anders nicht durchsetzen ließ, wurde es von der staatlichen prügeltruppe (auch „polizei“) mit roher gewalt durchgeboxt. „Sabotage an Strommast in Tagebau“ weiterlesen

Farbe gegen Parteibüro der Grünen

Hamburg, 30. Januar 2023

Solidaritaet mit allen besetzten und geraeumten Waldbesetzungen!

Die gruene Partei als das brandmarken, was sie ist: Teil des Problems.
Wir haben am 30.1.23 in Hamburg das gruene Parteibuero in Harburg und das Haus der gruenen zweiten Buergermeisterin Katherina Fegebank in der Eilenau 49 wuetend heimgesucht und unsere (Farb-)Spuren hinterlassen. „Farbe gegen Parteibüro der Grünen“ weiterlesen

Farbe gegen Grünen-Parteibüro

Karlsruhe, 27. Januar 2023

In der Nacht vom 26.01. auf den 27.01. haben wir das neue Büro der „grünen“ Partei, in der Redtenbacherstr. 9 besucht und ihnen farbenfrohe Grüße aus der Klimabewegung zukommen lassen. Die Hauswand schmücken jetzt einige farbige Akzente, sowie der Schriftzug „Lützi Lebt!“.

Wir machen damit klar, das der Kampf um Lützerath noch nicht zu Ende ist. Die Kohle ist noch im Boden, die Verantwortlichen sind nur einen Farbbeutelwurf entfernt. Wir werden die Verantwortlichen lokaler und globaler Umweltzerstörung, als Klimabewegung mit ihrem handeln auch weiter konfrontieren! „Farbe gegen Grünen-Parteibüro“ weiterlesen

Strabag-Auto in Brand gesteckt

Mühlheim an der Ruhr, Januar 2023

Der Baukonzern Strabag betreibt ein schmutziges Geschäft: Autobahn und Knastbau. Zudem kooperiert die Firma intensiv mit dem Energiekonzern RWE an den Tagebauen im Rheinischen Braunkohlerevier, auch direkt bei Lützerath. Nun haben wir uns in die gegen Strabag laufende Aktionsreihe eingebracht und führen den Kampf gegen den Abbau der extrem klimaschädlichen Braunkohle dezentral weiter! Lützerath ist überall und überall kann sich vielfältig unser Widerstand entfalten! „Strabag-Auto in Brand gesteckt“ weiterlesen

Farbbeutel gegen Büro der „Westfälischen Nachrichten“

Münster, 17. Januar 2023

In der vergangenen Nacht wurde die Geschäftsstelle der Westfälischen Nachrichten (WN) in Münster am Picassoplatz 3 von Aktivist*innnen verschönert. Die Aktion ist als direkte Reaktion auf die Karikatur zu verstehen, die die WN meinte in der Sonntagsausagabe am 15.01.23 veröffentlichen zu müssen.Nach der von massiver Polizeigewalt geprägten Großdemonstration in Lützerath am Vortag kritzelt der Ex-Bulle Jürgen Tomicek zwei brutal aussehende, maskierte Männer, die eine panisch dreinschauende junge Frau sichtlich gegen ihren Willen wegtragen. Die Männer: gekennzeichnet als „Klimaaktivisten“, die Frau als „Rechtsstaat“. Diese „Zeichnung“ ist an Ekelhaftigkeit kaum zu übertreffen. Sie reiht sich in eine Hetzkampagne der bürglichen Medien ein und verkennt die Vielfalt der Klimagerechtigkeitsbewegung und Militanz aus der Notwendigkeit heraus. „Farbbeutel gegen Büro der „Westfälischen Nachrichten““ weiterlesen

25 Amazon-Lieferwagen abgefackelt

Ihr seid die Krise – Fuhrpark von Klimakiller und Krisenprofiteur AMAZON in Brand gesetzt – Solidarität mit Lützerath und den Gefangenen im Hungerstreik

In den frühen Morgenstunden des 16. Januar 2023, haben wir uns Zugang zu einem gut gesicherten Gelände in der Germaniastraße in Berlin-Tempelhof verschafft und 25 Amazon-Prime Fahrzeuge mittels Brandsätzen aus dem Verkehr gezogen. Ein Feuer der Solidarität mit den Besetzer*innen in Lützerath und den Gefangenen im Hungerstreik.

Der Konsumwahn zu Black Friday und das lukrative Weihnachtsgeschäft sind vorüber. Die aufgesetzte Nächstenliebe und das bisschen Besinnlichkeit weicht wieder der gewohnten Routine des Alltags. Die Ellbogen werden erneut ausgefahren, um im Konkurrenzkampf der gegenwärtigen Gesellschaft bestehen zu können. Inflation und den steigenden Lebenshaltungskosten scheinbar trotzend geht der Warenrausch und die damit verbundene Plünderung des Planeten und seiner Ressourcen auch im neuen Jahr unbeirrt weiter und füllt die Kassen der Krisengewinner*innen des Onlinehandels. Amazon hat sich hierbei durch seine Monopolstellung und ein umfangreiches Geschäftsmodell längst als Abhängigkeitsfaktor vieler offenbart. Der Konzern steht aber für weit mehr, als Produkte zu Tiefstpreisen auf den Markt zu spülen. „25 Amazon-Lieferwagen abgefackelt“ weiterlesen

Lützi bleibt nicht – und jetzt?

Hiermit antworten wir auf den Aufruf der Anarchists in Lützerath, indem wir unsere Analyse und Gedanken zum Kampf um Lützi teilen.

Lützerath ist also weg. Was einige sich bis zur letzten Sekunde nicht vorstellen konnten und andere schon seit Monaten prophezeien, ist nun eingetroffen. Und nicht nur das: die Polizei hatte einen lächerlich einfachen Einsatz. Nachdem sich erst auf eine wochenlange Räumung eingestellt wurde, war Lützerath nach nur ein paar Tagen Polizeieinsatz Geschichte. Man kann die Beförderungen und Auszeichnungen schon erahnen, die der Polizei bald für so einen wunderbaren Einsatz verliehen werden.
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