NoTav: Massive Angriffe auf Baustellen für Hochgeschwindigkeitsstrecke

Susatal (Italien) 25. Juli 2026

Die Demonstranten griffen Baustellen für das Hochgeschwindigkeitsnetz an. Einsatzfahrzeuge brannten, Autobahn und Bahnstrecke waren gesperrt

Bei gewaltsamen Ausschreitungen am Rande einer Demonstration im Susatal in der norditalienischen Region Piemont sind nach Angaben der Polizeigewerkschaft Coisp rund 60 Einsatzkräfte verletzt worden. Vermummte Demonstranten griffen am Samstag mehrere Baustellen der Hochgeschwindigkeitsstrecke Turin-Lyon an. Die Polizei setzte Wasserwerfer und Tränengas ein.

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Sabotage auf Autobahnbaustelle

Le Pertuis und Saint-Hostien (Haute-Loire, Frankreich) 6. August 2026

Die Feuerwehr von Saint-Julien-Chapteuil wurde kurz vor 3 Uhr in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag alarmiert. Es wurde ein Brand bei einer Baumaschine gemeldet, die am Rand der RD 28 zwischen dem Ortsteil La Pénide in der Gemeinde Saint-Hostien und Le Pertuis geparkt war – genau an der Stelle, an der in den nächsten Tagen im Rahmen der umfangreichen Umgehungsbaumaßnahmen an der RN 88 eine Umleitung der Departementsstraße eingerichtet werden soll. Durch das Eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer auf das rechte Vorderrad des Baggers begrenzt werden.

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Hausbesuch bei einem Entwickler von KI-Drohnen und Molotow-Angriff auf Microsoft

Montreal (Canada) 5. August 2026

In der Nacht zum Mittwoch, dem 5. August, wurden die Fenster und die Tür eines Wohnhauses eingeschlagen, und ein Microsoft-Büro wurde mit Molotowcocktails beworfen.

Diese Aktion richtete sich gegen die offizielle Residenz des Gründers und den Hauptsitz von Munera Intelligence. Munera entwickelt KI-gestützte Drohnen, die im Rahmen einer im Juni bekannt gegebenen Vereinbarung mit der Stadt Montreal mithilfe von KI-Technologie unsere Straßen überwachen sollen. Die Fenster und die Tür von Dominic MacDuff-Auger wurden zerstört. Seinen Angaben zufolge wohnt er in der Rue Saint-Zotique Est 1317.

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Autos von Wissenschaftler des Einstein-Teleskop (ET) abgefackelt

Lula (Italien) 4 August 2026

Lula ist eine kleine Gemeinde mit etwa tausend Einwohner*innen in der Provinz Nuoro, am Fuße der wilden Region Barbagia (Sardinien). Dort befindet sich der ehemalige Bergbaukomplex von Sos Enattos, der 1997 stillgelegt wurde und der, nachdem er über ein Jahrhundert lang das Innere des Berges verwüstet hatte, nun als Standort für ein neues verheerendes Projekt im Gespräch ist: das Einstein-Teleskop (ET), in das Hunderte Millionen Euro investiert werden sollen, insbesondere für den Bau von 30 km unterirdischen Tunneln, wissenschaftlichen Labors und eines internationalen Forschungszentrums.

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Sabotage gegen französische Nuklearinfrastruktur

Cadarache (Frankreich) 18. Mai 2026

In der Nacht vom Sonntag, dem 17., auf Montag, den 18. Mai 2026, haben wir einen Mast der 400.000-Volt-Stromleitung, die das CEA in Cadarache versorgt, durchgesägt. Leider kam es zu keinem Kurzschluss.

In Cadarache wurde ein besonderes Kapitel der Geschichte der französischen Kernenergie geschrieben. Dort wurde der Kernreaktorantrieb für Atom-U-Boote mit Raketenabschussvorrichtungen entwickelt, das Aushängeschild der französischen nuklearen Abschreckung. Heute beherbergt der Standort das ITER-Projekt, ein Forschungsprojekt zur Kernfusion, das uns die Mär von einer sauberen, erneuerbaren und unendlichen Energie schmackhaft machen will.

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Sabotage an einem Umspannwerk

Cremona (Italien) 1. Juli 2026

Am 1. Juli dieses Jahres haben wir ein Umspannwerk sabotiert. Durch einen glücklichen Zufall versank ein Teil des Stadtzentrums von Cremona im Dunkeln. Kein Licht mehr auf den Straßen.
Ohne Vorwarnung breitete sich ein Stromausfall aus, der einige Stunden andauerte.
Energie ist mit Krieg verbunden, Krieg mit Unterdrückung, und Unterdrückung bedeutet Gefängnis.
Mit dieser Aktion wollten wir unsere Solidarität mit den am 16. Juni verhafteten Anarchist:innen zum Ausdruck bringen.
Grüße an alle Rebell:innen dieser Welt, sowohl an diejenigen, die im Knast sitzen, als auch an diejenigen, die draußen kämpfen.
In diesen schrecklichen Zeiten dürfen wir Ramy und Fakir* nicht vergessen.

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Eiffage-Bagger, brenn!

Cric (Grenoble, Frankreich) 1. Juli 2026

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni haben wir einen Bagger in der Nähe der Baustellen der A480 [Stadtautobahn im Großraum Grenoble] in Brand gesetzt, der der Firma APPR / Eiffage gehört. Ohne diese Baustelle im Besonderen ins Visier nehmen zu wollen, ist dieser Angriff vor allem ein Beitrag zur Offensive gegen dieses Unternehmen, das überall in Frankreich Gefängnisse und Abschiebehaftanstalten baut. Wir wollen ihnen klarmachen, dass alle ihre Projekte ein Ziel sind und angreifbar sind.

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Glasfaserkasten angezündet

Meylan (Isère, Frankreich) 19. Juni 2026

In der Nacht vom 18. auf den 19. Juni wurde der Glasfaserschrank am Chemin de Malacher 18 in Meylan in Brand gesetzt. Der Inhalt des Schranks brannte vollständig nieder, nachdem ein halber Liter Benzin darauf gegossen worden war. In dem Gebäude „Le Signal“ an dieser Adresse sind mehrere IT-Unternehmen untergebracht, darunter Dassault Systèmes.

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Sprengstoffanschlag auf Renten- und Pensionskasse der militärischen Streitkräfte

Montevideo (Uruguay) 15. Juni 2026

Um Mitternacht des 15. Juni dieses Jahres haben wir einen Sprengsatz bei der Renten- und Pensionskasse der Streitkräfte in Montevideo, Uruguay, gezündet. Dieser wurde aus leicht zugänglichen Materialien hergestellt und mit einem einfachen mechanischen System gezündet.

Die Militärkasse ist ein deutliches Beispiel dafür, wie die Machthaber uns ausbeuten, unterdrücken und berauben. Eine Kasse, die mit dem Blut aller subventioniert wird, um die Militärs bei Laune zu halten und zu bestechen, damit sie im Ernstfall gegen Aufständische schießen.

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20 Ladestationen der IWB sabotiert

Basel (Schweiz) 14. Juni 2026

Immer noch kein Fracking in Glovelier

Wir haben letzte Woche 20 Ladestationen der IWB sabotiert. Wir erklären uns mit dieser Aktion solidarisch mit dem über zehnjährigen Kampf im Jura gegen das Tiefengeothermieprojekt in Glovelier. Die IWB haben wir ausgewählt, weil sie Aktionär der Geo Energie Suisse ist, die im Jura gegen den Willen der Bevölkerung das Projekt durchführen will.

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