Angriff auf KI-Überwachungstechnologie

Berlin 28. April 2026

In den frühen Stunden des 28. April besuchten wir den REWE Supermarkt an der Ecke Schönhauser Allee/Milastr. in Berlin und zerstörten mit Hammer und Steinen die Scheiben.

Es ist nicht irgendein Supermarkt, sondern eines der Testlabore des Lebensmittelhändlers REWE, wenn es um die Einführung neuer Kassentechnologien geht. Vor der Tür steht ein Schild mit einer ungewöhnlichen Info: Dieser Markt nutze keine Gesichtserkennung. Im ersten Moment ist nicht klar, warum dieses Schild dort auf der Straße steht, immerhin sollte das bei den meisten Supermärkten der Fall sein. Doch wer in diesem Supermarkt einkaufen geht, wird die Bedeutung des Schildes schnell erkennen.

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Gegen die neue Rüstungswissenschaft und –wirtschaft! Autos der Stadt abgefackelt!

Leipzig 27. April 2026

Die Stadt Leipzig will mithilfe des Fraunhofer-Instituts zum Rüstungsstandort werden. Dies geht aus einem Artikel der LVZ hervor, nach dem sich sächsische Politiker mit hochrangigen Militärs auf einer Konferenz trafen um zu diskutieren, wie sowohl Wirtschaft als auch Wissenschaft in Sachsen auf Kriegskurs gebracht werden könne. https://knack.news/16195
Zudem soll ein neues „Wissenschaftsnetzwerk“ entstehen – also ein Zusammenschluss aller wissenschaftlichen Verbände die bereit sind, ihr Forschung in den Dienst skrupelloser Rüstungsunternehmen zu stellen, die mit den Kriegen überall auf der Welt Milliarden verdienen.

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Autotransporter mit Streifenwagen in Flammen

Karlsruhe 23. April 2026

Ein Autotransporter und zwei Minivans sind in Karlsruhe in Brand geraten. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Es entstand ein geschätzter Schaden von 150.000 Euro. Ein Passant bemerkte den brennenden Transporter und rief den Notruf, wie die Polizei mitteilte. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen die beiden Fahrzeuge bereits in Vollbrand, das Feuer hatte den Anhänger des Transporters stark beschädigt.

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Rüstungsunternehmen Viscom angegriffen

Hannover 23. April 2026

Bei der diesjährigen Hannover Messe gibt es eine „Defense Production Area”, in der sich neben klassischen Rüstungsunternehmen auch Zulieferer präsentieren.

Dort ist Viscom vertreten wegen seinen „Inspektionslösungen für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie”. In ihrem Vortrag erzählen sie, wie ihre KI-gestützen Inspektionssysteme „vollständige Transparenz schaffen – von der Rohstoffbeschaffung über die Montage bis hin zur Logistik und Auslieferung.”

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Rüstungsmesse stinkt

Hannover 21. April 2026

Diese Woche läuft die Hannover Messe mit Schwerpunkt auf KI in der Produktion, Automatisierung und Robotik und einer eigenen Halle für Rüstungsunternehmen. Unter dem Thema “Produktionstechnologie für Verteidigung” versammeln sich verschiedene Drohnenfirmen, Zulieferer und IT-Unternehmen.

Wir haben am Montag die Rede von Boris Pistorius besucht und gezaubert, dass es unaushaltbar stinkt. Wir gehen sehr sicher davon, aus dass er seine Rede nicht wie geplant zu Ende bringen konnte. Auch nachfolgende Reden auf der zentralen Bühne in Halle 25 dürften beeinträchtigt gewesen sein.

Irgendwie scheint der Kriegsminister widerlichen Gestank anzuziehen – vor Kurzem erst wurde sein Wahlkreisbüro schon mit Buttersäure besucht

https://de.indymedia.org/node/712862

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Technologie gegen die Klimakrise? Geoengineering als Herrschaftstechnologie

Die Konsequenzen des Klimawandels sind jetzt schon deutlich spürbar: Lebensfeindliche Hitze, Dürre, Waldbrände, Auftauen des Permafrost und der Gletscher, mehr und heftigere Winde, heftigerer Niederschlag, Überschwemmung von Landmassen, insbesondere Inseln, Aufheizen der Meere, Korallensterben und das Zusammenbrechen von Ökosystemen. Globale Meeresströmungen werden langsamer und auch der Jet-Stream in 10 km Höhe verliert an Kraft. Unerwartet ist dieses Verhalten nicht. Seit gut 200 Jahren wird der anthropogene Klimawandel erforscht; bereits 1965 wurde vor den Auswirkungen gewarnt, obwohl noch nicht alle Details vorkommen verstanden waren. Jetzt ist die Situation klarer, die Krise weniger abstrakt. Doch anstatt mit sozialer Revolution reagiert die Weltgemeinschaft auf die Klimakrise durch ein Aufrechterhalten des Status Quo. Besonders autoritäre, technokratische und solutionistische Bestrebungen finden Resonanz.

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Malaktion in Gorleben – Soli für LA GARE

Gorleben (Wendland) 29. März 2026

Bure Stop! Solidarität mit dem „französischen Gorleben“

Vor dem Bergwerk, das einst errichtet wurde, um ein „Atommüll-Endlager Gorleben“ zu ermöglichen, demonstrierten heute Atomkraftgegner*innen aus dem Wendland ihre Verbundenheit mit den Menschen im Widerstand gegen das Endlager-Projekt „Cigéo“ in Frankreich.

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Drei Teslas und drei Bullenwagen sabotiert

Berlin 23. März 2026

Aus Wut haben wir drei Bullenwagen und drei Tesla sabotiert. Wir scheißen auf diesen Staat, seine Politik und seine Schergen in Uniform.

Die Repression gegen antikolloniale Kämpfe im Namen der rassistischen Staatsräson, ist keine Gewährleistung von Grundrechten, sondern eine Aufstandsbekämpfung. Der Staat hat Angst vor der eigenen Opposition, die ihm den Spiegel vor seine kriegstreiberische Fratze hält.

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Farbe gegen Tierindustrie

Wolfenbüttel (Niedersachsen) 17. März 2026

In der Nacht auf den 17.03.2026 haben wir uns Zugang zum Gelände einer Hühnermastanlage in Cramme bei Wolfenbüttel verschafft und mit weißer Farbe „STOP THIS! FÜR NATUR, TIER, MENSCH!“ und „PLANET OVER PROFIT!“ auf eine Außenwand geschrieben. Damit die Forderungen auch von Weitem gut sichtbar sind, haben wir mit dem 1,50 Meter hohen und 30 Meter langen Schriftzug den Platz auf den riesigen Hallen gut genutzt. In der Mastanlage in Cramme sind pro Mastdurchgang 84.000 Tiere (allesamt Qualzucht) auf engstem Raum eingesperrt.

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