Trafostation angezündet – Angriff gegen die Rüstungsindustrie

Saint-Chamond (Loire, Frankreich) 7. Mai 2025

Am 7. Mai 2025 bekam die Trafostation am Ortseingang von Saint-Chamond (Loire) nächtlichen Besuch. Die Anlage, die mit ihren Kabeln und einem großen Transformator für die Umwandlung von Hoch- in Niedrigspannungsstrom sorgt, wurde gegen 3 Uhr morgens teilweise in Brand gesteckt und ließ einen Teil der Stadt und ihrer Unternehmen im Dunkeln versinken. Ein massiver Angriff der sich gegen Rüstungsunternehmen richtete, wie in einem drei Tage später veröffentlichten Bekenner*innenschreiben erklärt wurde. Anzumerken ist noch, dass ein Tag mit den Worten „KO KNDS“ am Tatort zurückgelassen wurde, was die Sprecher der Präfektur allerdings nicht näher erläutert hatten.

KO KNDS ?

In den frühen Morgenstunden des 7. Mai führten wir in Saint-Chamond eine Aktion gegen eine Trafostation durch. Ein KO KNDS-Tag wurde am Ort des Geschehens hinterlassen.

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So schön wie ein brennendes Windrad

Somme (Frankreich) 6. Mai 2025.

Flammen am Himmel, in mehreren Dutzend Metern Höhe: Das ist ein seltenes und ein wenig beeindruckendes Bild. Am Montag, den 5. Mai, geriet gegen 23 Uhr in Lafresguimont-Saint-Martin im Departement Somme eine Windkraftanlage in Brand. Der Brand erforderte den Einsatz von 27 Feuerwehrleuten, die jedoch nicht das Feuer löschen konnten, außerdem waren die Gendarmerie und die Teams von Enedis im Einsatz. Letztere unterbrachen die Stromzufuhr, „um jedes Risiko auszuschließen“, wie der SDIS des Departements Somme erklärte.

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Vier Baufahrzeuge in einem Rechenzentrum in Brand geraten

Georgia (Atlanta, USA) 7. April 2025

Ende März drangen einige in die Baustelle des Hypercampus für Rechenzentren östlich von Atlanta, Georgia, ein und setzten vier Baufahrzeuge in Brand. Dies geschah, um sich gegen Datenzentren zu wehren, welche die begrenzten Wasservorräte in der Region erschöpfen. Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass das Land dazu neigt, die Kosten für sein unablässiges Horten von Reichtum auf den Südosten der Vereinigten Staaten abzuwälzen. Sie haben den Süden als Opferzone auserkoren, d. h. als Ort, an dem sie die schädlichsten Industrien und deren Abfälle ansiedeln. Für sie ist unser Zuhause in diesem Sinne kaum noch vorhanden, sondern dient nur noch als Mülldeponie.Deshalb bestehen die handelnden Personen darauf, dass jene, die versuchen, unser Wasser, unsere Luft und unser Land zu stehlen, auf ihrem Weg zur Hölle zumindest Verluste und Peinlichkeiten hinnehmen müssen.

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17 Tesla-Autos abgefackelt

Rom (Italien) 31. März 2025

Auf dem Gelände eines Tesla-Händlers in Rom ist in der vergangenen Nacht ein Brand ausgebrochen. Insgesamt 17 Elektroautos seien von den Flammen betroffen und teils schwer beschädigt worden, teilte die italienische Feuerwehr mit. Auf Fotos in den sozialen Medien waren auch komplett ausgebrannte Fahrzeuge zu sehen. Der Brand war um 4.30 Uhr ausgebrochen, die Flammen konnten im Laufe des Tages gelöscht werden.

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Tesla-Supercharcher angezündet

Saint-Chamond (Loire, Frankreich) 30. März 2025

Auf einem Parkplatz des Leclerc-Zentrums in Saint-Chamond, das sich in der ZAC de la Varizelle befindet, sind die Forderungen durch eine Markierung auf dem Boden deutlich sichtbar. „Anti-Tesla-Kampagne, borne to burn“. Die zwölf Supercharger des Unternehmens von Elon Musk wurden in der Nacht von Mittwoch, dem 26. März, auf Donnerstag, den 27. März, gegen 4 Uhr morgens zerstört.

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Über 80 Teslas beschädigt

Hamilton, Ontario (Kanada) 20. März 2025

Teslas andauernder Kampf gegen Vandalismus und Proteste scheint kein Ende zu nehmen. Im Gegenteil, es wird nur noch schlimmer.  Bei einem der größten Angriffe, von denen bisher berichtet wurde, zumindest in Bezug auf die Anzahl der betroffenen Fahrzeuge, wurden am Mittwoch über 80 Tesla-Autos bei einem Autohaus in Hamilton, Ontario, Kanada, beschädigt.

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Baustelle für Hochspannungsleitung sabotiert

Seignosse/Capbreton (Landes, Frankreich) März 2025

Mitte Februar kündigte der staatliche Stromnetzbetreiber (RTE) einen Plan für Bauarbeiten im Umfang von 100 Milliarden Euro von 2025 bis 2040 an, um 40.000 neue Kilometer Hoch- und Höchstspannungsleitungen im ganzen Land zu verlegen (Amateure aufgepasst!). Dies vermittelt eine Vorstellung von der geplanten Explosion des neuen Strombedarfs des Kapitalismus, ausgehend von Rechenzentren und Elektroautos oder der Versorgung von Fabriken mit weniger Gas und Öl und mehr pseudo-kohlenstofffreier Energie (insbesondere Kernenergie).
Am 13. März 2025 kündigte RTE beispielsweise die Ankunft von „Gila“ an, einem kolossalen Projekt einer doppelten Nord-Süd-Höchstspannungs-Stromverbindung von der Loire- zur Gironde-Mündung über 400 Kilometer (zwei Drittel unter Wasser/ein Drittel an Land). Das „Gila“-Projekt ist das perfekte Pendant zum bereits begonnenen „Golf von Biskaya“-Projekt, das eine doppelte Stromverbindung zwischen Frankreich und Spanien vorsieht, d. h. den Bau einer neuen 400 km langen Hochspannungsleitung zwischen den Stationen Cubnezais (bei Bordeaux) und Gatika (bei Bilbao).

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