Rüstungsunternehmen Viscom angegriffen

Hannover 23. April 2026

Bei der diesjährigen Hannover Messe gibt es eine „Defense Production Area”, in der sich neben klassischen Rüstungsunternehmen auch Zulieferer präsentieren.

Dort ist Viscom vertreten wegen seinen „Inspektionslösungen für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie”. In ihrem Vortrag erzählen sie, wie ihre KI-gestützen Inspektionssysteme „vollständige Transparenz schaffen – von der Rohstoffbeschaffung über die Montage bis hin zur Logistik und Auslieferung.”

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Rüstungsmesse stinkt

Hannover 21. April 2026

Diese Woche läuft die Hannover Messe mit Schwerpunkt auf KI in der Produktion, Automatisierung und Robotik und einer eigenen Halle für Rüstungsunternehmen. Unter dem Thema “Produktionstechnologie für Verteidigung” versammeln sich verschiedene Drohnenfirmen, Zulieferer und IT-Unternehmen.

Wir haben am Montag die Rede von Boris Pistorius besucht und gezaubert, dass es unaushaltbar stinkt. Wir gehen sehr sicher davon, aus dass er seine Rede nicht wie geplant zu Ende bringen konnte. Auch nachfolgende Reden auf der zentralen Bühne in Halle 25 dürften beeinträchtigt gewesen sein.

Irgendwie scheint der Kriegsminister widerlichen Gestank anzuziehen – vor Kurzem erst wurde sein Wahlkreisbüro schon mit Buttersäure besucht

https://de.indymedia.org/node/712862

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Technologie gegen die Klimakrise? Geoengineering als Herrschaftstechnologie

Die Konsequenzen des Klimawandels sind jetzt schon deutlich spürbar: Lebensfeindliche Hitze, Dürre, Waldbrände, Auftauen des Permafrost und der Gletscher, mehr und heftigere Winde, heftigerer Niederschlag, Überschwemmung von Landmassen, insbesondere Inseln, Aufheizen der Meere, Korallensterben und das Zusammenbrechen von Ökosystemen. Globale Meeresströmungen werden langsamer und auch der Jet-Stream in 10 km Höhe verliert an Kraft. Unerwartet ist dieses Verhalten nicht. Seit gut 200 Jahren wird der anthropogene Klimawandel erforscht; bereits 1965 wurde vor den Auswirkungen gewarnt, obwohl noch nicht alle Details vorkommen verstanden waren. Jetzt ist die Situation klarer, die Krise weniger abstrakt. Doch anstatt mit sozialer Revolution reagiert die Weltgemeinschaft auf die Klimakrise durch ein Aufrechterhalten des Status Quo. Besonders autoritäre, technokratische und solutionistische Bestrebungen finden Resonanz.

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Malaktion in Gorleben – Soli für LA GARE

Gorleben (Wendland) 29. März 2026

Bure Stop! Solidarität mit dem „französischen Gorleben“

Vor dem Bergwerk, das einst errichtet wurde, um ein „Atommüll-Endlager Gorleben“ zu ermöglichen, demonstrierten heute Atomkraftgegner*innen aus dem Wendland ihre Verbundenheit mit den Menschen im Widerstand gegen das Endlager-Projekt „Cigéo“ in Frankreich.

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Drei Teslas und drei Bullenwagen sabotiert

Berlin 23. März 2026

Aus Wut haben wir drei Bullenwagen und drei Tesla sabotiert. Wir scheißen auf diesen Staat, seine Politik und seine Schergen in Uniform.

Die Repression gegen antikolloniale Kämpfe im Namen der rassistischen Staatsräson, ist keine Gewährleistung von Grundrechten, sondern eine Aufstandsbekämpfung. Der Staat hat Angst vor der eigenen Opposition, die ihm den Spiegel vor seine kriegstreiberische Fratze hält.

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Farbe gegen Tierindustrie

Wolfenbüttel (Niedersachsen) 17. März 2026

In der Nacht auf den 17.03.2026 haben wir uns Zugang zum Gelände einer Hühnermastanlage in Cramme bei Wolfenbüttel verschafft und mit weißer Farbe „STOP THIS! FÜR NATUR, TIER, MENSCH!“ und „PLANET OVER PROFIT!“ auf eine Außenwand geschrieben. Damit die Forderungen auch von Weitem gut sichtbar sind, haben wir mit dem 1,50 Meter hohen und 30 Meter langen Schriftzug den Platz auf den riesigen Hallen gut genutzt. In der Mastanlage in Cramme sind pro Mastdurchgang 84.000 Tiere (allesamt Qualzucht) auf engstem Raum eingesperrt.

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Zwei Transporter von Pasulogistic gehen in Flammen auf

Dresden 12. März 2026

Zwei Kleintransporter sind in der Nacht zum Donnerstag auf einem Parkplatz in Dresden in Brand geraten. Kurz nach Mitternacht sei die Feuerwehr alarmiert worden, teilte die Polizei mit. Menschen kamen nicht zu Schaden – aber die beiden Fahrzeuge brannten völlig aus. Den Sachschaden beziffert die Polizei mit rund 50.000 Euro.

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Asphaltwerk von VINCI/EUROVIA brennt – für einen Schwarzen Frühling, für die Gefangenen im Ampelokipi Fall

Wandlitz (Brandenburg) 11. März 2026

english below

Eine Kreislaufwirtschaft aus Tod und Zerstörung

Angesichts der Klimakrise, extraktivistischer Verwüstungen und imperialistischer Aggressionen spricht ein brennendes Asphaltmischwerk eines der größten Bau- und Infrastrukturunternehmen weltweit eigentlich für sich. Dennoch möchten wir einige Worte über unsere Beweggründe und das betroffene Unternehmen verlieren. Denn VINCI/EUROVIA ist viel mehr als nur ein Asphalt- und Betonproduzent. Das Unternehmen steht für alles, was wir verachten und was diese Welt zu einem Ort voller Unterdrückung, Leid und Elend macht: Autobahnen, Flughäfen, Staudämme, (Abschiebe-)Gefängnisse, Atomanlagen, Kriegsgerät, Öl- und Gas-Pipelines, Bergbau uvm…

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Bundeswehr-LKW Typ „Elefant“ abgebrannt

Lüneburg 5. März 2026

Schüler*innen! Ihr seid auf der Straße, weil ihr kein Kanonenfutter sein wollt.
Der „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ mobilisiert Tausende.
Solidarisch mit eurem Streik haben wir in der Nacht auf den 05. März 2026 einen Transport-LKW des Typs „Elefant“ der Bundeswehr auf einem Werkstattgelände in Lüneburg abgefackelt.

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