Switch off – Aufruf zur Revolte

Die Gewissheit, dass das derzeitige System den Zusammenbruch des massiv geschädigten Ökosystems zur Folge hat, hat schon unzählige Menschen bewegt und in den Widerstand getrieben. Zehntausende gehen gegen das „Weiter-so“ der kapitalistischen Maschinerie auf die Straße, Menschen widersetzen sich massenhaft den zerstörerischen Großprojekten, die Infrastruktur des Systems wird blockiert und mutige Kämpfende setzen die Maschinen in Brand, mit denen ihnen die Lebensgrundlage geraubt wird.

Was wir im Kampf gegen die Zerstörung der Natur und das resultierende soziale Elend brauchen, ist das gemeinsame Streben nach dem tatsächlichen revolutionären Bruch und der Freiheit aller. Nach einer Initiative, die alle Kompromisse und kosmetischen Korrekturen des Staates zurückweist und eine Transformation unserer sozialen Beziehungen herbeiführt.

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Zwei Brandanschläge auf Stromversorgung

Regensburg/Pentling 7. Juni 2026

Laut Medienberichten kam es in Regensburg und dem nahe gelegenen Pentling zu zwei versuchten Brandstiftungen.  An einem Strommast wurden Brandvorrichtungen vorgefunden, die zwar zündeten, jedoch keinen signifikanten Brand verursachten. An anderer Stelle kam es hingegen zu einem Feuer, welches mehrere Kabel beschädigte. Es liegen jedoch keine Hinweise vor, dass es zu einem größeren Stromausfall gekommen ist. Wie bereits bei anderen Anschlägen auf die Energieinfrastruktur heißt es von der Generalstaatsanwaltschaft, dass aufgrund der „Tatobjekte und Tatmodalitäten” in beiden Fällen von einer extremistischen Tatmotivation auszugehen sei. Ein Blick auf die Karte gibt mögliche Hinweise darauf, warum es diese Annahme gibt. In Regensburg befindet sich ein Standort des Halbleiterherstellers Infineon. Angesichts einer ganzen Reihe anderer Angriffe auf Chip-Hersteller in den vergangenen Wochen ist ein Zusammenhang mit diesem Unternehmen durchaus denkbar. Infineon selbst schreibt über ihr Werk in Regensburg:

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KI beginnt hier – Warum wir aus der Architektur des Krieges desertieren müssen!

Was haben die Zielauswahl durch die israelischen Streitkräfte (IDF) im Gaza-Krieg, die Verschleppungen durch die US-Migrationsbehörde ICE und die sogenannte Abwendung drohender Gefahren durch deutsche Landespolizeien gemeinsam? Sie setzen ein neues Modell datengetriebener Herrschaft über Menschen durch, ein Modell, das von wenigen Tech-Konzernen kontrolliert wird. Es basiert auf den Daten, die wir alle täglich bei der Nutzung der Systeme von Unternehmen wie Meta, X, OpenAI und Google erzeugen. Mit diesen und anderen Daten werden militärische Entscheidungsassistenzsysteme wie Lavender trainiert, die auswählen, wer z.B. in Gaza per Luftangriff, Drohne oder Rakete getötet wird. Unsere zivilen Daten sind notwendiger Bestandteil dieser zivil-militärischen Infrastruktur – oder andersherum: Es gibt keine rein zivile Nutzung zivil-militärisch entwickelter Technologien! Wir sind Teil der KI-Kriegsindustrie und Teil der Zerstörung! Der algorithmisch gesteuerte Einsatz von (Staats-)Gewalt vermittelt das Bild einer Gesellschaft, in der Widerstand zwecklos wird. Es ist an der Zeit, über die Möglichkeiten einer konzertierten Verweigerung unserer Datengefolgschaft zu debattieren – quasi aus der Architektur des Krieges zu desertieren –, verbunden mit der konsequenten Sabotage der vielfältigen Prozesse und Knotenpunkte, in denen sich das Zivile ins Militärische einwebt.

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Brandanschlag auf Umspannwerk

Reutlingen 8. Juni 2026

Wie der Presse zu entnehmen ist, brannte es in der Nacht auf Montag in einem Umspannwerk im Westen von Reutlingen. Dies führte zu einem umfangreichen Stromausfall. Aufgrund von drei verschiedenen Brandherden auf dem Gelände und Beschädigungen am Zaun gehen die Ermittler:innen von einer vorsätzlichen Tat aus. Neben 7.600 Privathaushalten war auch ein Industriegebiet von dem Blackout betroffen. In diesem befindet sich unter anderem das Bosch-Werk Reutlingen. Der Konzern schreibt auf seiner Website über den Standort ;

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Hochspannungsmasten sabotiert – Den Mikrochip-Fabriken den Strom abstellen

Froges (Isère, Frankreich) 5. Juni 2026

Bekenntnis zu Angriffen auf Strommasten gegen STM und Soitec: Wasser und Sterne, statt Chips und Atomkraft!

Anfang dieser Woche haben wir zwei Hochspannungsmasten angegriffen, die das Umspannwerk in Froges (im Grésivaudan) versorgen. Dieses Umspannwerk liefert Strom insbesondere an die Halbleiterfabriken von STMicroelectronics und Soitec. Wir haben die Fundamente dieser Masten durchgesägt, doch sie blieben trotz unserer Bemühungen, sie zum Einsturz zu bringen und einen Stromausfall zu verursachen, stehen.

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Stromversorgung von Rüstungskonzern Eurolinks durch Feuer zerstört.

Marseille (Frankreich) 4. Juni 2026

Die Stromversorgung von Eurolinks wurde durch Feuer zerstört.

Damit diese Todesfabrik, die in Marseille Kriegsmaterial herstellt, das an die israelische Armee verkauft wird, welche in Palästina einen Völkermord begeht, für mehrere Wochen stillgelegt wird.

Um unsere Solidarität mit denjenigen zu zeigen, die unter dem Krieg im Libanon, im Iran, in Palästina und anderswo leiden.

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Transformatoren in Industriegebiet in Brand gesteckt

Rousset (Bouches-du-Rhône, Frankreich) 2. Juni 2026

In der Nacht vom Montag, dem 1. Juni, auf Dienstag, den 2. Juni, löste laut Angaben der Stadtverwaltung ein „Vandalismusakt“ einen Brand in einem Transformator im Industriegebiet von Rousset aus. Ein Zaun des Geländes, auf dem sich der Transformator befindet, wurde durchtrennt, um Zugang zum Ort des Geschehens zu erhalten, so die Gemeinde weiter. Diese Sachbeschädigung führte zu einem Stromausfall, von dem drei Unternehmen in der Gegend betroffen waren.

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Brandanschlag auf zwei Strommasten

München-Garching 25. Mai 2026

Über den Hightech-Campus Garching bei München und zwei brennende Strommasten

Am 25. Mai kam es in München-Garching zu einem Brandanschlag auf zwei Strommasten. „Die bisherigen Erkenntnisse deuten klar auf Sabotage hin. Unser Staatsschutz ermittelt mit Hochdruck“, erklärte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag. Obwohl der Brand nur zu einem 45-minütigen Stromausfall führte, fällt auf, wie zurückhaltend die Medien hinsichtlich des Ortes und des Kontextes des Vorfalls sind. „Aufgrund des Tatobjekts und der Tatmodalitäten ist von einer politischen Tatmotivation auszugehen“, erklärte die Generalstaatsanwaltschaft, die die Ermittlungen leitet. Die Medien haben jedoch kein Wort darüber verloren, warum das Ziel zu dieser Schlussfolgerung führt. Die nationalen Medien schweigen sich über den Vorfall völlig aus. Eine kurze Internetsuche macht deutlich, warum der Staat so sicher ist, dass es sich um einen Sabotageakt handelte.

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Sabotageaktion gegen Zementwerk

Nort-sur-Erdre (Loire-Atlantique, Frankreich) 24. Mai 2026

In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind wir mit unseren Liebsten losgezogen, um nördlich von Nantes vier Betonmischer anzuzünden.

Zementwerk BME Guimard Béton – Nort-sur-Erdre 44390
Nacht vom 23. auf den 24. Mai 2026
Frühling der lokalen Kämpfe

Kämpft gegen den Beton und seine Welt. Zerstört die umweltzerstörerischen Industrien.
Es war super, wir empfehlen euch wärmstens, das in eurer Gegend nachzumachen!

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TAL-Pipeline sabotiert

Tolmezzo (Nord-Italien) März 2026

Ein Stromausfall in einem Pumpwerk in Norditalien sorgte für eine dreitägige Unterbrechung des Rohöltransports in Raffinerien in Süddeutschland. Offenbar waren Profis am Werk.

Tolmezzo – Die transalpine Erdölpipeline TAL führt vom Adriahafen Triest im Norden Italiens über die Alpen nach Ingolstadt und Karlsruhe. Sie hat Abzweige nach Neustadt an der Donau, Burghausen, Wien-Schwechat (Österreich) und Litvinov in Nordtschechien und versorgt die Raffinerien in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg sowie in Österreich und Tschechien zu 100 Prozent mit dem Rohstoff. Dort werden aus dem Rohöl Benzin, Heizöl, Diesel, Asphalt oder Kerosin hergestellt. Ausgerechnet in einer Phase, in der aufgrund des Iran-Kriegs Kraftstoff bereits knapp wird, sorgte ein umgeknickter Strommast nahe dem Ort Tolmezzo in der Nähe von Udine für Aufregung. Ein Anschlag wird vermutet.

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Mobilfunkantenne und Transformator brannten – Krieg ist kein Versehen

Limoges (Frankreich) 7. Mai 2026

Am Donnerstag, dem 7. Mai, brannten im Morgengrauen südlich von Limoges, an einem Ort namens „La Croix de l’Arbre“, eine Mobilfunkantenne des Betreibers Bouygues und ein Transformator der TDF für den digitalen Rundfunk, über den der Sender BFM ausgestrahlt wird.

Diese Medien- und Telekommunikationsinfrastruktur wurde ins Visier genommen, da sie Teil der Militärindustrie ist und dazu beiträgt, die Digitalisierung in allen Bereichen unseres Lebens durchzusetzen.

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