Kabelstrang von Tagebau angezündet

Inden, 4. September 2023

Hallo, wir mal wieder, heute mit news aus einem kleineren rheinischen drecksloch und dem zweiten teil der „Retourkutsche der Klimaaktivisti*“. Denn was passiert nochmal, wenn für kohlestrom windräder abgerissen und der öpnv abgebaut wird? Ist doch klar: Wieder ein kabelstrang in flammen!

Jeder Meter, den sich das kapitalistische scheißsystem einverleibt, macht uns noch wütender. Im fall der l12 geht es uns nicht um die straße, die abgerissen wurde, sondern um die zerstörung der verbindungsachse zwischen zwei dörfern, es geht um die ersatzlose streichung der einzigen öpnv-verbindung und die demontage erneuerbarer energien für die erweiterung des dreckslochs garzweiler II in zeiten der klimakrise. Dass motorisierter individualverkehr scheiße ist, halten wir für selbstverständlich (falls dem nicht so ist: „Hallo!“ an alle zivis, verfassungsschmutzler und co! Und verpisst euch!).

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Heiße Sabotage an Kabeltrassen: RWE den Strom abstellen!

6. Juli 2023 Rheinischen Braunkohlerevier

In der Nacht vom 5. auf den 6. Juli haben wir zeitgleich an drei Kabeltrassen im Rheinischen Braunkohlerevier Sabotageakte mit Brandsätzen durchgeführt. Die angegriffenen Kabel versorgen u.a. die Kohlebunker der Tagebaue Hambach und Garzweiler sowie den Kohlebunker Fortuna. Ziel der Aktion war es, die Kohleversorgung der Kraftwerke Neurath und Niederaußem zu unterbrechen und ggf. deren Abschaltung zu erzwingen. Leider hatten wir laut Presseberichten nicht genug Brandbeschleuniger dabei, um ernsthaften Schaden anzurichten. Wir werden beim nächsten Mal mehr dabei haben. Dennoch zeigt diese Aktion, dass fossile Energiekonzerne wie RWE verwundbar sind. Und wer weiß, vielleicht haben wir indirekt zu dem Trafobrand am 11. Juli im Tagebau Hambach beigetragen, der den gesamten Tagebau lahmgelegt hat.
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