Nussir ist ein Berg, keine Mine! – Aufruf zum Handeln gegen die „Nussir-Mine“ über den liberalen Umweltschutz hinaus im norwegisch besetzten Sápmi

1. WAS IST DAS?

Dies ist ein globaler Aufruf zum Handeln gegen die Kupfermine, die derzeit in Riehpovuotna (von den Kolonisatoren „Repparfjord“ genannt) im norwegisch besetzten Sápmi gebaut wird. Das kanadische Unternehmen Blue Moon Metals (BMM) – vollständiger Eigentümer des Minenbetreibers Nussir ASA – ist durch den Bau von zwei Kupfer- und Edelmetallminen in der Region aktiv an der Kolonisierung des anzestralen Landes der Sámi beteiligt. Dies ist Teil einer raschen Ausweitung des Extraktivismus von Unternehmen, die sich aus dem Critical Minerals Act der EU ergibt, da die „Nussir-Mine“ als „strategisches Projekt“ bezeichnet wurde, das große Landnahmen ermöglicht und jeglichen Umwelt- oder indigenen Landschutz im Rahmen eines sogenannten „grünen Übergangs“ durchschneidet. Weitere Informationen zur Geschichte des Landes und den zahlreichen von den Sámi geführten Kämpfen findet ihr in den späteren Abschnitten.

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Aufruf zu Aktionen gegen die Nord Bothnia Bahn

1. WARUM DIESE BESTIE INS VISIER NEHMEN?

Dies ist ein Aufruf zur Aktion gegen die Nord Bothnia Line, eine Eisenbahnlinie, die gerade entlang der Küste im schwedisch besetzten Sápmi gebaut wird. Dieses Projekt ist die Fortsetzung einer mehrere hundert Jahre währenden brutalen Kolonisierung der Völker und Ländereien in Sápmi. Die Rohstoffindustrie profitiert von der gestiegenen Nachfrage nach Rohstoffen infolge des so genannten „grünen Transformation“. Deshalb betonen sie immer wieder die Bedeutung und Dringlichkeit der Bahnlinie. Dies gilt auch für den schwedischen Staat und die Europäische Union.

Die Strecke soll sowohl für Personen- als auch für Güterzüge genutzt werden. Die wahren Gründe für das Projekt werden jedoch deutlich, wenn man die Liste der Geldgeber liest, und auch wenn man die Erklärung der Projektleiterin der Nord Bothnia Line Group, Elisabeth Sinclair, liest, dass „der Personenverkehr zwischen den Küstenstädten zwar wichtig ist, die Grundlage der Nord Bothnia Line jedoch der Güterverkehr ist“. Ebenso verkündete die schwedische Transportverwaltung stolz, dass „jeden Tag Stahl im Gegenwert eines Eiffelturms von Nordschweden nach Europa verschifft wird. Mit der Nordbottnien-Linie werden wir in der Lage sein, mehr zu transportieren“. Das Signal ist also eindeutig“, wie Tomas Eneroth, der schwedische Infrastrukturminister, sagt: „Die Nordbottnia-Linie ist eine der wichtigsten Investitionen des Landes“.

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Northvolt stinkt (nach Buttersäure)

Hamburg 19. August 2024

Heute Nacht haben wir in Hamburg das Gebäude von Northvolt (und noch ein paar anderen Stinkern) besucht. Wir haben ihnen eine Ladung Buttersäure durch die Tür gespritzt und die Eingangstüren verklebt. Dazu haben wir einen Gruß an der Fassade hinterlassen: „Northvolt, Hands Off Sápmi!“

Denn eure Lügen stinken bis zum Himmel! Und wir wünschen euch, dass ihr genauso das Kotzen kriegt wie wir, wenn wir von euren Projekten hören.

Damit solidarisieren wir uns mit den indigenen Kämpfen in Sápmi und weltweit.

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