Es scheint, als habe die Anti-Atomkraft-Bewegung in Frankreich und weltweit ihren Höhepunkt längst überschritten. Und doch rückt das Thema Atomenergie heute wieder in den Mittelpunkt des Interesses. Wenn wir auf die aktuellen militärischen Konflikte zwischen verschiedenen Atommächten schauen, die fast bereit sind, den Knopf zu drücken, der das globale Kräfteverhältnis neu ordnen würde; wenn wir uns die Entwicklung des nationalen „zivilen” Atomprogramms (Wiederbelebung der Atomkraft) vergegenwärtigen oder die schrittweise Umsetzung eines völlig unverantwortlichen Konzepts zur Entsorgung radioaktiver Abfälle, dann macht das unseren Blick in die Zukunft noch zusätzlich düsterer.
Sabotage an Bahnnetz in Italien zu Beginn der Olympischen Winterspiele
Italien 7. Februar 2026
Mit Beginn der Olympischen Winterspiele sind im Streckennetz der italienischen Eisenbahn an drei Stellen Beschädigungen entdeckt worden. Technische Ursachen werden ausgeschlossen. Verkehrsminister Salvini spricht von „Attentaten“.
Die italienische Polizei hat Ermittlungen wegen möglicher Sabotage an Bahnstrecken in der Nähe der norditalienischen Stadt Bologna aufgenommen. Auf der Strecke zwischen Bologna und Padua wurde nach Angaben der Behörden ein „rudimentärer Sprengkörper“ auf einer Weiche gefunden.
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Nussir ist ein Berg, keine Mine! – Aufruf zum Handeln gegen die „Nussir-Mine“ über den liberalen Umweltschutz hinaus im norwegisch besetzten Sápmi
1. WAS IST DAS?
Dies ist ein globaler Aufruf zum Handeln gegen die Kupfermine, die derzeit in Riehpovuotna (von den Kolonisatoren „Repparfjord“ genannt) im norwegisch besetzten Sápmi gebaut wird. Das kanadische Unternehmen Blue Moon Metals (BMM) – vollständiger Eigentümer des Minenbetreibers Nussir ASA – ist durch den Bau von zwei Kupfer- und Edelmetallminen in der Region aktiv an der Kolonisierung des anzestralen Landes der Sámi beteiligt. Dies ist Teil einer raschen Ausweitung des Extraktivismus von Unternehmen, die sich aus dem Critical Minerals Act der EU ergibt, da die „Nussir-Mine“ als „strategisches Projekt“ bezeichnet wurde, das große Landnahmen ermöglicht und jeglichen Umwelt- oder indigenen Landschutz im Rahmen eines sogenannten „grünen Übergangs“ durchschneidet. Weitere Informationen zur Geschichte des Landes und den zahlreichen von den Sámi geführten Kämpfen findet ihr in den späteren Abschnitten.
Nussir is a mountain, not a mine! – Call to action against the “Nussir mine” beyond liberal environmentalism in Norwegian-Occupied Sápmi
This is a global call to action against the copper-mine currently under construction in Riehpovuotna (called “Repparfjord” by the colonizers), in Norwegian-occupied Sápmi.
1. WHAT IS THIS?
This is a global call to action against the copper-mine currently under construction in Riehpovuotna (called “Repparfjord” by the colonizers), in Norwegian-occupied Sápmi.The Canadian company Blue Moon Metals (BMM) – full owner of the mine’s operator Nussir ASA – is actively involved in the colonization of Sámi ancestral lands through the construction of two copper and precious metals mines in the region. This is part of a rapid expansion of corporate extractivism stemming from the EU’s Critical Minerals Act, as the “Nussir mine” has been named a “Strategic Project,” allowing for large land grabs and cutting through any environmental or Indigenous land protection under the banner of a so-called “Green Transition”. More information on the history of the land and the numerous Sámi-led struggles, can be found in the later sections.
Schneekanonen sabotiert
Davos (Schweiz) 19. Januar 2026#
Weltwirtschaftsforum beginnt mit Stromausfall und Graffiti gegen den „Todeskult“ der Elite
Die Aktivist:innen von Shut the System gaben heute Morgen bekannt, dass sie Schneekanonen im Skigebiet Davos sabotiert haben, wo morgen (20. Januar) das Weltwirtschaftsforum (WEF) beginnt.
Die Gruppe erklärte, ihre „Saboteure hätten Stromkabel durchtrennt, welche die Schneekanonen auf den Berghängen vom Jakobshorn und Parsenn versorgen. Mit natürlichen Pigmenten schrieben sie blutrote Botschaften auf die Skipisten: ‚Gipfel der Illusionen‘ und ‚Blut in euren Brieftaschen‘“.
Farbaktion gegen RWE
Athen, Griechenland 20. Dezember 2025
Am Samstag, den 20.12. haben wir eine nächtliche Farbaktion bei der Firma RWE in der Artemidos-Straße 1 in Marousi durchgeführt. Das betreffende Unternehmen betreibt den größten Tagebau Europas, neben dem sich der zerstörte Hambacher Wald in Deutschland befindet.
Sabotage gegen Produktionsanlage für Kunststoffgranulat
Balan (Ain, Frankreich) 5. Oktober 2025
Bekennung zur Sabotage des Chemiewerks
von Balan im Departement Ain
In der Nacht vom 5. Oktober haben wir Sabotageakte verübt, um die giftige Produktion des Chemiewerks von Balan im Departement Ain zu stoppen, indem wir dessen Stromversorgung unterbrochen haben.
Inspiriert von Aktionen zur Unterbrechung der Energieversorgung von Industrieanlagen in ganz Frankreich und anderswo haben wir die Hochspannungskabel in Brand gesetzt, die von der Umspannstation La Boisse zur Chemiewerk führen. Im Inneren des Umspannwerks kommen die Kabel aus dem Boden (isoliert in Ummantelungen) und werden auf die Masten geführt. Dort ist es möglich, sie ohne großes Risiko in Brand zu setzen, wodurch ein Kurzschluss verursacht und der Strom abgeschaltet wird.
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Messmasts von Windkraftanlageprojekt sabotiert
Paulinet (Tarn, Frankreich) 14. November 2025
Auf den Anhöhen des Weilers L’Oulas in Paulinet bietet sich den Einwohnern noch immer ein beeindruckender Anblick: Ein 103 Meter hoher Windmessmast aus Stahl liegt wie ein vom Blitz getroffener Riese auf dem Boden. Die Anlage, die das Potenzial eines zukünftigen industriellen Windparks bewerten sollte, stürzte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag letzter Woche gegen 22:30 Uhr ein.
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Tesla Fuhrpark abgefackelt
Marseille (Frankreich) 13. November 2025
„Mögen unsere Tränen zu Waffen werden!“
In der Nacht vom Mittwoch, dem 12. auf den Donnerstag, dem 13. November, brannte gut ein Drittel der Autos im Tesla-Autohaus in Les Pennes-Mirabeau (Marseille) nieder. Eine Platte Grillanzünder auf einem der Vorderreifen reichte aus, den Rest erledigten die ausbreitenden Flammen.
Daumen hoch für den Aufruf zum Handeln (auch wenn die Veröffentlichung bereits geplant war)!
Mögen unsere Tränen zu Waffen werden!
Zwei Nächte mit Sabotageakten gegen die Baustelle der Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke
Saint-Jory (Haute-Garonne, Frankreich) 11./12. November 2025
Auf der Baustelle der Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke zünden Gegner eine Maschine an / La Dépêche, 12. November 2025
Silhouetten, die wortlos voranschreiten, dann das Leuchten der Flammen in der Dunkelheit der Baustelle. In Saint-Jory, nördlich von Toulouse, schlich sich in der Nacht von Freitag auf Samstag eine vermummte Gruppe auf die Trasse der zukünftigen Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke. Innerhalb weniger Minuten nahmen die Eindringlinge eine Baumaschine ins Visier. Nach unseren Informationen handelt es sich um eine Bohrmaschine, die für Vorbereitungsarbeiten eingesetzt wird. Am frühen Morgen blieb von dieser Maschine, deren Wert auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt wird, nur ein verkohlter Rahmen übrig.
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