San Francisco (USA) 12. April 2026
Sam Altmans Anwesen ist in den vergangenen Tagen gleich zweimal angegriffen worden – mit einem Molotow-Cocktail und einer Schusswaffe.
Die Polizei von San Francisco hat zwei Personen verhaftet, die mit einer Schusswaffe in Richtung des Hauses des OpenAI-CEOs Sam Altman geschossen haben. Die beiden wurden verhaftet und müssen sich nun wegen unerlaubten Abfeuerns einer Schusswaffe verantworten.
Der Zeitung San Francisco Standard zufolge hielten die 25-jährige Frau und der 23-jährige Mann mit einem Auto vor dem Haus von Altman und feuerten einen Schuss aus dem Fenster ab. Der Vorgang wurde von Kameras aufgezeichnet, die auch das Nummernschild des sich anschließend entfernenden Autos registrierten.
Die beiden Insassen konnten später ohne Zwischenfälle festgenommen werden. Ob sich Altman und seine Familie zum Zeitpunkt der Tat im Haus befanden, ist nicht bekannt. Erst zwei Tage vorher war es bereits zu einem Vorfall gekommen.
Anschlag mit Molotow-Cocktail
Am 10. April 2026 warf ein Mann einen brennenden Molotow-Cocktail an das Einfahrtstor. Das Feuer konnte vom Sicherheitspersonal schnell gelöscht werden, verletzt wurde niemand. Der mutmaßliche Täter wurde später am Hauptquartier von OpenAI verhaftet, wo er Drohungen gegen das Gebäude äußerte.
Der Mann wurde dem San Francisco Standard zufolge wegen versuchten Mordes, Brandstiftung, Besitz oder Herstellung eines Brandsatzes und weiterer Vergehen inhaftiert. Der Vorfall ereignete sich um Viertel vor vier in der Nacht, Altman und seine Familie waren offenbar im Haus.
Altman äußerte sich nach dem Brandanschlag in seinem persönlichen Blog. Dort gibt sich der OpenAI-Chef auch selbstkritisch: „Es wird nicht alles glatt laufen. Die Angst vor KI ist berechtigt“, schreibt Altman. In den letzten Wochen wurden kritische Artikel über Altman veröffentlicht, unter anderem vom New Yorker
Ein großer Teil der Kritik an der KI-Industrie sei in der Sorge begründet, was alles schiefgehen könne. Darüber müsse und wolle man diskutieren, so Altman. „Während wir diese Debatte führen, sollten wir die Rhetorik und die Vorgehensweisen entschärfen und versuchen, dass es weniger Explosionen in weniger Haushalten gibt – im übertragenen wie im wörtlichen Sinne“, schließt er seinen Blogbeitrag.

