Rüstungsunternehmen Viscom angegriffen

Hannover 23. April 2026

Bei der diesjährigen Hannover Messe gibt es eine „Defense Production Area”, in der sich neben klassischen Rüstungsunternehmen auch Zulieferer präsentieren.

Dort ist Viscom vertreten wegen seinen „Inspektionslösungen für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie”. In ihrem Vortrag erzählen sie, wie ihre KI-gestützen Inspektionssysteme „vollständige Transparenz schaffen – von der Rohstoffbeschaffung über die Montage bis hin zur Logistik und Auslieferung.”

Das Unternehmen aus Hannover-Badenstedt betreibt Tochtergesellschaften in allen möglichen Ländern und Kontinenten und ist eigentlich mit Röntgen-Geräten groß geworden. Mittlerweile mischen sie aber auch im Aufrüstungsbereich mit und sind damit ein Angriffsziel geworden.

Die Aussicht auf staatlich gestützte Gewinne in schier endlosem Ausmaß und gesteigerte gesellschaftliche Akzeptanz bringt alle möglichen Unternehmen dazu, auf den Zug der Militarisierung aufzuspringen. Aber egal ob ihr nationale Aufrüstung wollt oder Geld um jeden Preis: Irgendwann gibt es die Quittung! Wir sind nicht bereit eure Zukunftsvision von der Hightech Militarisierung einfach so zu akzeptieren. Darum haben wir uns letzte Nacht dazu entschieden, bei den Profiteuren von Krieg und Ausbeutung, hier in Form von Viscom, die Scheiben einzuschlagen und für das Personal eine Denkanregung zu hinterlassen. KRIEG BEGINNT HIER steht jetzt an eurer Fassade. Denkt mal drüber nach.

Kein Militär! Kein Staat! Kein Rüstungsapparat!